1. Kolumne von Irène Hubschmid-Schiesser, Zürich/Berlin, veröffentlicht auf www.bochumer-zeitung.net und www.innerschweizonline.ch

 

 

Liebe Freundinnen/Freunde und andere freundliche Wesen,
vor zwei Jahren bin ich, nach genau 30 Jahren Wohnsitz in Berlin, am 1. August, (eidgenössischer Nationalfeiertag seit 1291), wieder in die Schweiz umgesiedelt.

Nicht aus patriotischen Gründen, es hat sich einfach so ergeben. In die deutsche Metropole verführte mich die Liebe zu meinem Mann. Er ist leider vor neun Jahren gestorben. Meine Liebe zu ihm nicht.

Obwohl wir während unserer Ehe mehrere Monate pro Jahr in der Schweiz verbrachten, war der Umzug nach Zürich für mich eine ziemliche Anstrengung.

Besondere Mühe bereitete mir die hiesige Bürokratie. Die sofortigen Ermahnungen vom Einwohnermeldeamt, von der obligatorischen Krankenkasse, vom Finanzamt und sonstigen Ämtern überfluteten mich.

Zum Trost stürzte ich mich so oft wie möglich in die „Fluten“ des naheliegenden Zürichsees. Wasser hat eine befreiende Wirkung.
Mittlerweile habe ich mich hier eingelebt. Berlin vermisse ich nicht. Nur meine dort zurückgelassenen Freunde ganz unterschiedlicher Couleur.
Während meiner langjährigen Abwesenheit in Deutschland, pflegte ich den Kontakt weiter mit meinen hier gewachsenen Freundschaften. Es hat sich gelohnt, jeder mir nahestehende Mensch empfing mich mit offenen Armen. Treue zahlt sich aus.
Mein Mann zählte drei Jahrzehnte mehr als ich. Für uns kein Hindernis, die gemeinsame Zuneigung hatte alle Schwierigkeiten überwunden. Er, Paul Hubschmid, galt als „Schönster Mann des deutschen Films“.
Aber ich schätzte seine wahrhaft innere Schönheit mehr: Toleranz, Stil, Grossherzigkeit, Intelligenz, Humor, Ausdauer, Geduld, Verlässlichkeit, Talent und Disziplin waren seine Stärken.
Als bekannter Schauspieler kannte er viele Leute. Seltsam erschienen mir seine jeweiligen Bemerkungen, wenn von irgendeiner Person aus dem Showbusiness die Rede war: „Das ist ein Freund von mir.“ Waren sie es wirklich?
Es schwebt mir vor, Ihnen liebe Leser/innen, ab und zu über einen meiner Herzensfreunde, sie sind beiderlei Geschlechts, zu erzählen. Wie wir uns begegneten, Freud und Leid austauschten, teilten.

Nächstesmal erzähle ich vom ältesten Menschen aus meinem Freundeskreis, bedauerlicherweise war das auch die kürzeste Freundschaft.

Bis bald an gleicher Stelle, herzlichst Ihre Irène Hubschmid Schauspielerin/ Autorin und Co. Autorin, Bücher: „Geliebter Mann, was nun?“ „Schöner Mann, was nun?“ „Single Frauen“

Quelle: ots/ Irène Hubschmid Quelle: obs/ Agentur Mosblech Berlin

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