luzerner theater: diebe, schauspiel von dea loher schweizer erstaufführung, premiere vom samstag 11. mai 2013, veröffentlicht auf www.innerschweizonline.ch und www.bochumer-zeitung.net

luzerner theater: diebe, schauspiel von dea loher schweizer erstaufführung, premiere vom samstag 11. mai 2013, besucht und rezensiert von irène hubschmid

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zwölf personen, zwölf passionen, zwölf lebenswege: dea loher, eine der bedeutendsten dramatikerinnen der gegenwart, zeichnet ein tragikomisches panorama menschlicher befindlichkeiten. schwankend zwischen aufbruchs-euphorie und zersplitterten hoffnungen, suchen ihre menschen einen halt auf dem schwankenden lebensboden.

ungefähr die erste halbe stunde bemüht sich die langsam begreifende zuschauerin mit den verschiedenen situationen auf der drehbühne klarzukommen. (bühne: damian hinz). eine assoziation zu einem mehrstöckigen, trostlosen betonklotz, baustellenartig, von menschen bewohnt. es dauert noch eine ganze weile bis endlich begriffen wird, was das ganze soll! das ist spannung!

ein spiegel, ein querschnitt unserer heutigen, westlichen zivilisation. menschen wie du und ich, die sich bemühen mit dem leben zurechtzukommen. ausweglosigkeit, sehnsucht, furcht, abgründe, hoffnung, humor, selbstzufriedenheit, arbeit, liebe, alter, vieles mehr wird thematisiert und dargestellt. manchmal mit schwarzem humor, guten dialogen. die figuren sprechen zuweilen den stand der dinge narrativ. gut so. die überdreht, ungereimt inszenierten szenen wären gar nicht nötig, die absurden episoden des stückes haben das schon in sich. lieber etwas mehr tempo, besonders bis zur pause! so wie etwa wie im spiel zwischen der secondhand-boutiquebesitzerin und dem beamten oder der nachtclubsängerin und dem alten mann. sowieso nach der pause geht alles schlag auf schlag, zieht das tempo des schauspiels an und die  zuschauerin in bann. sie verlässt das theater aufgewühlt, angeregt und begibt sich tiefgründig unterhalten, in ihre eigene realität.

die zwölf darsteller spielten die verschiedenen typen homogen: anna böger, wiebke kayser, juliane lang, bettina riebesel, annina machaz, nicole steiner, christian baus, jörg dathe, claudius von stolzmann, hajo tuschy, horst warning, jürg wisbach, regie: barbara-david brüesch/andreas herrmann

fotos: tanja dorendorf www.ttfoto.ch

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