Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten: Drittes Solistenkonzert am 11. September 2013 in der Tonhalle Zürich, besucht und rezensiert von Irène Hubschmid

veröffentlicht auf www.innerschweizonline.ch und www.bochumer-zeitung.net

Tonhalleorchester

Tonhalleorchester

Programm:

1. Johannes Brahms (1833-1897) Akademische Festouvertüre, c-Moll, op. 80 – Allegro

2. Robert Schumann (1818-1856) Konzert für Violoncello und Orchester, a-Moll, op. 129nicht zu schnell-langsam-sehr lebhaft

Chiara Enderle

Chiara Enderle

Solistin: Chiara Enderle, 1992, Schweiz

3. Richard Strauss (1864-1949), Burleske d-Moll für Klavier und Orchester

arsha kaviani

Arsha Kaviani

Solist: Arsha Kaviani, 1990, Vereinigte Arabische Emirate

Kleine Kostprobe des Künstlers:

http://gulfnews.com/gntv/arts/hitting-the-right-notes-with-dubai-pianist-arsha-kaviani-1.960605

4. George Enescu (1881-1955), Rumänische Rhapsodie, op. 11, Nr. 1, A-Dur, modéré-très vif

Kristjan Järvi

Kristjan Järvi

Dirigent: Kristjan Järvi und das Tonhalle-Orchester Zürich 

Präsentation: Andreas Müller-Crepon

Rezension:

1. Die Festouvertüre von Brahms ist ein temporeiches Werk, das der estnische Dirigent Järvi mit viel Temperament dirigierte. Brahms wollte mit seinem Werk die Hörerschaft auf witzige und abwechslungsreiche Weise unterhalten. Dies ist bestens gelungen.

2. Clara Schumann war begeistert von dem Stück ihres Mannes Robert, sie schrieb: “Die Romantik, der Schwung, die Frische und der Humor, dabei die höchst interessante Verwebung zwischen Cello und Orchester ist wirklich hinreissend.“ Wie recht sie hatte. Die begabte Cellistin Chiara Enderle verschmolz geradezu mit ihrem Cello,das Orchester mit ihr und der Dirigent ebenfalls.

3. Nach der Pause erfreute uns der schöne Solist am Piano mit einer Burleske von Richard Strauss. Arsha Kaviani sagte in einem Interview zu Andreas Müller-Crepon: Nicht das Spielen sei anstrengend, sondern die Gelegenheit mit guten Orchestern aufzutreten. Er fühle sich als Arlequin auf der Bühne. Locker und brillant kam er rüber. Als Zugabe spielte er eine kurze eigene Komposition, die er schlicht und einfach als: My short letter, bezeichnete.

4. Das Ziel des Dirigenten Kristjan Järvi ist die Lockerheit, die aus der Kraft kommt. In der rumänischen Rhapsodie von George Enescu, die das Orchester mit Schwung spielte, erlebten die Zuhörer einen echten Augen und Ohrenschmaus mit dem Werk und dem Dirigat. Järvi tänzelte mit der Musik und wir verliessen die festliche Tonhalle in ähnlicher Stimmung.

Konzert veranstaltet von der Orpheum – Stiftung

Homepage der Orpheum - Stiftung durch Klick auf Bild erreichbar

Homepage der Orpheum – Stiftung durch Klick auf Bild erreichbar

Das Konzert fand statt in der Tonhalle in Zürich: http://www.tonhalle-orchester.ch/tonhalle-zuerich/

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